Festland bietet Sprachasyl für Air Berlin

Nach der heftigen Po­le­mik rund um die Ver­wendung von Katalan an Bord von Air Berlin hat die Flug­gesell­schaft jetzt Bei­stand vom Festland bekommen. Politi­ker aus den Regi­onen Mur­cia und Valencia boten der Flug­line an, ihre Dreh­schei­be (Hub) für den Spa­nien­ver­­kehr von Mallor­ca in eine der beiden Re­gio­nen zu verlegen.

Die zwei Flug­hä­fen garantierten dem Unter­neh­men laut der spanischen Zeitung La Ver­dad absolute “Sprach­frei­heit”. Auch andere Ins­titu­ti­onen in ganz Spa­nien verteidigen das Recht auf freie Sprach­wahl. Eine baskische Orga­ni­sation hat sogar 8.000 Un­ter­schrif­ten für Air Berlin ge­sammelt. Ur­­sache des Streits war die For­derung der Bale­ar­enre­gier­ung, in den Flie­gern Kata­lan zu sprechen. Die Linie hat un­terdessen mitgeteilt, dass der Hub auf jeden Fall auf Mallorca bleibt.

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