Mehr Urlauber, weniger Gewinn

Die Nachricht klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Laut einer Erhebung des spanischen Statistikins­titutes (INE) kamen im Juli 1,7 Millionen Besucher auf die Inseln, die Zahl der Übernachtungen stieg im Juli 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent auf 9,2 Millionen an. Allein auf Mallorca wurden 6,4 Millionen Übernachtungen gezählt. Das ist ein absoluter Besucherrekord, die höchs­te Zahl seit Erfassung der Besucherzahlen überhaupt.

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71 Millionen Euro Verlust

Leere Strände, verlassene Restaurants, massenhafte Hotel-Stornierungen und ein verwaistes Ankunftsterminal: Die Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull hat auf der Insel zu Millionenschäden geführt. Laut Berechnungen der Tageszeitung El Mundo belief sich der Verlust auf 12 Millionen Euro pro Tag, dem Tourismussektor entgingen demnach insgesamt über 71 Millionen Euro durch die Ausfälle im europäischen Flugverkehr.

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Fussballclub sucht Käufer

Warum will niemand Real Mallorca kaufen? Seit 18 Monaten sucht Mallorcas Fußballverein nach einem neuen Besitzer. Die Liste der bisherigen Interessenten ist kurios. Die Mana­ger zeigten in den vergangenen Monaten das seltene Talent, immer wieder auf das falsche Pferd zu setzen.

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Spanien bleibt das Schlußlicht…

Für 2010 sieht die Orga­nisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD ein En­de der Rezession in fast allen europäischen Staaten voraus – einzig in Spanien soll die Wirtschaft auch 2010 nicht wachsen. Die Ursache liegt vor allem in strukturellen Problemen: Der bisherige Motor der spa­nischen Wirtschaft, die Baubranche, wird sich auch mittelfristig kaum erholen. Zu groß ist die Zahl der leer stehenden Neubauten, zu drastisch waren die Fehl­planungen der vergangenen Jahre.

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Hafenausbau:
Grosse Worte, keine Taten

Die kaufkräftige und kon­sumorientierte Kli­en­tel der Kreuzfahrt-Urlauber ist ein Segen für Palmas Einzelhändler: Seit Ende der 90er steigt die Zahl der Kreuzfahrt­schiffe in Pal­mas Hafen stetig an. Im vergangenen Jahr besuchten fast 500 der großen Passa­gier­dampfer die Insel und brachten so über eine Mil­lionen Tagestouristen in die Stadt. Doch mit der jährlichen Steigerung der Besucher­zahlen könnte bald Schluss sein: Die Infrastrukturen des Stadthafens sind einfach zu veraltet. Dazu kommt, dass die Schiffe der neues­ten Generation so groß sind, dass sie in Palma schlicht keinen Anlegeplatz mehr finden.

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TUI rechnet mit stabiler Saison

Die TUI AG hat nach dem mehrheitlichen Verkauf der Hapag-Lloyd AG im ersten Quartal 2009 ein deutlich positives Kon­zernergebnis erzielt und die Verschuldung des Kon­zerns damit reduziert. Nach einem saisonbedingt üb­lichen negativen Konzern­ergebnis von rund 279 Millionen Euro im Vorjahr wurde aufgrund des Buch­gewinns in Höhe von 990 Millionen Euro infolge der Desinvestition der Schiff­fahrt ein Konzerngewinn von rund 415 Millionen Euro erwirtschaftet. Gleich­zeitig wurde die Nettover­schuldung von 4,1 Milliar­den Euro zum 31. De­zem­ber 2008 auf aktuell 2,6 Milliarden Euro reduziert. Das unverwässerte Ergeb­nis je Aktie stieg von - 0,69 auf 2,18 Euro.

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Junge Frauen ohne Kind bevorzugt

Im März gab es unter Mallorcas Politikern noch einen kurzen Mo­ment der Erleich­terung: Die Bale­aren waren die einzige Region Spaniens, in der die Ar­beitslosigkeit zumindest kurzfristig ge­sunken und nicht gestiegen war. Es gab Ende Februar exakt 80 Arbeits­lose weniger als im Januar. Trotzdem ist die Gesamt­zahl der Arbeits­losen so hoch wie noch nie zuvor: 74.447 Inselbe­wohner sind nach An­gaben des spanischen Arbeits­amtes zur Zeit arbeitslos. Seit An­fang des Jahres 2008 ist die Quote damit um un­fassbare 53,86 Prozent gestiegen. Damals gab es auf den Balearen noch 50.518 Arbeitslose.

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Deutsche reisen trotz Krise

Gute Nachrichten für die Tourismus­in­dustrie: Die Europäer geben auch im ersten Halbjahr dieses Jahres voraussichtlich fast 5,3 Mil­liarden Euro für Reisen aus. In 22 Regionen der Länder Großbritannien, Deutsch­land, Frankreich und Spa­nien hat das Inter­netunter­nehmen Tra­vel­zoo 2,2 Millionen Ur­lauber nach ihren Reise­plänen befragt. Dabei kam heraus, dass 95 Pro­zent für das erste Halb­jahr 2009 mindestens eine Frei­zeitreise planen und dafür Aus­gaben von insgesamt genau 5,27 Milliarden Euro ansetzen. Das ist so viel wie im Ver­gleichs­zeitraum des Vorjahres – bemerkens­wert angesichts der aktuellen Finanzkrise.

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Taufe mit Topstars

Mit einem einzigar­tigen Staraufgebot wird am 4. April 2009 das neue Schiff der AIDA-Flot­te in Palma de Mallorca getauft. Tauf­patin der “Luna” ist das internatio­nale Topmodel Franziska Knuppe. Für mitreißendes Enter­tain­ment am Tauf­abend sorgen ausserdem die erfolgreiche deutsche Band Pur, die Popmusik-Band Mar­quess sowie Sängerin Loona. Und ein ganz be­son­deres High­light: die Entertainerin Barbara Schöne­berger mo­deriert zusammen mit TV-Moder­ator Pierre Geisen­setter die Feierlichkeiten zur Taufe. Der Comedian Kaya Yanar wird mit seinem unverwechselbaren Hu­mor die Lachmuskeln der Gäste strapazieren.

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Auf der Spur von Agatha Christie

Valldemossa schmückt sich mit Chopin, Deià rühmt sich mit Schrift­steller Robert Gra­ves und lockt zahlreiche Touristen an. Kein Wunder, dass jetzt auch Pollensa mit einer verstorbenen Berühmtheit Kasse machen will: Agatha Christie.

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Spanien will Geld von Golfstaaten

Die weltweite Finanz­krise wird insbesondere auf dem spanischen Festland im­mer deutlicher spürbar. Dort begann alles mit dem Einbruch des bisher so florierenden Im­mo­bilien­mark­­tes. Die Haus­preise fielen um mindestens 15 Prozent und die Zahl der Hausverkäufe sank um 27 Prozent. Das Schlimmste: Etwa 700.000 Neubauten stehen leer und werden auf absehbare Zeit nicht verkauft.

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Condor: Mehr Brasilien-Flüge

Belo Horizonte, Brasilia, Fortaleza, Maceió, Na­tal, Recife, Rio de Janeiro, Salvador da Bahia und São Paulo – das ist das neue Condor-ABC für Flüge nach Brasilien. Durch eine Ko­operation mit der brasilianischen Fluggesellschaft GOL baut Condor ihren derzeit aus zwei Brasilien-Zielen bestehenden Flug­plan auf neun Destina­tionen aus. Von und ab den Condor-Flughäfen Salvador da Ba­hia und Recife können ab 1. November insgesamt sieben weitere brasilianische Ziele erreicht werden.

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Solarstrom aus Calvià

Umweltbewusste An­leger können auch auf Mallorca in Solar­energie investieren und von laut Betreiber­angaben sicheren Ein­speise­ver­gütungen und der hohen Sonneneinstrahlung in Spanien profitieren. Mit knapp zehn Megawatt Spit­zenleistung sollen die Solarparks einen Kapital­rückfluss von 312 Prozent nach spanischer Steuer in 25 Jahren erwirtschaften. Investitionen sind ab 10.000 Euro zuzüglich Agio möglich. Eine sichere, wirtschaftliche und umweltfreund­liche Energieversorgung wird weltweit immer wichtiger.

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2776 EU-Bürger ohne Job

Einen undankbaren Job tritt die neue Arbeits­ministerin Joana Barceló (PSOE) an. Ihre Vorgän­gerin Margerita Najera (ebenfalls PSOE) hinterlässt der Parteikollegin die höchste Arbeitslosenquote seit über einem Jahrzehnt. Schon im August war die Arbeitslosenrate im Ver­gleich zum Vorjahres­mo­nat um 40 Prozent angestiegen – und das mitten in der Hauptsaison. Arbeits­plätze gingen nicht nur im Bau­sektor, sondern auch im Tourismus­bereich deutlich zurück. Im Vergleich zum Juli stieg die Zahl der Menschen ohne Arbeit um 9 Prozent auf insgesamt 43.540 an.

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Alle wollen nach Spanien

Seit die meisten Gren­zen gefallen sind und Billig­flieger ganz Europa verbinden, haben sich Millionen Menschen auf die Suche nach besseren Lebens- und Ar­beits­be­dingungen begeben. Der Kontinent teilt sich zunehmend in Gewinner- und Verlierer­regionen. Jeder zehnte Pole arbeitet im Ausland; jeder siebte Einwohner Irlands ist Migrant; Spanien zieht ne­ben Rumänen und Bulga­ren auch sonnenhungrige Rentner an: Europa ist in Bewegung.

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Orden vom König

Niemand geringeres als Spaniens König Juan Carlos I. hat den TUI-Chef Dr. Michael Frenzel mit einem der wichtigsten spanischen Orden ausgezeichnet. Der Orden für zivile Ver­dienste wurde im Rah­men eines Besuchs des spanischen Tourismusstaats­sek­retärs Joan Mesquida Fer­rando bei der TUI AG in Hannover an TUI Chef Frenzel überreicht.

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Mit Mühle & Kapelle

Im Rahmen einer neuen Fran­chise-Partnerschaft eröffnete die Hilton Hotels Cor­poration (HHC) ihr ers­tes Hotels auf Mallorca. Das neue Hilton Sa Torre Mal­lorca ist bereits die sechste Neueröffnung von Hilton in Spanien und wird von der zur mallorquinischen Drac-Gruppe gehörenden Eigen­tümer­gesell­schaft Dracplus S.L. und von der Gestión T3 Hoteles SA als Verwalter betrieben.

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Roaming wird günstiger

Nach der Rückkehr aus dem Urlaub starrt Sina Martiny fassungslos auf ihre Handyrechnung. 325,26 Euro soll sie für den letzten Monat zahlen. Die Stu­dentin kann sich nicht erinnern, viel telefoniert zu haben. Lediglich drei kurze Telefonate mit der Familie hat sie geführt. Aber die junge Frau hat auch zahl­reiche Gespräche aus der Hei­mat angenommen und Nachrichten auf ihrer Mail­box empfangen – ein teurer Spaß.

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Immer mehr Online-Werbung

Das Ergebnis der Studie des internationalen Medien- und Marktfor­schers Nielsen ist eindeutig: Auch im Touris­mus­sektor fließen die millionenschweren Werbebud­gets immer mehr in den Online-Markt. 20 Millionen Deutsche, knapp über die Hälfte aller Online-Nutzer, besuchten im April 2008 Reise-Web­sites. Internationale und lokale Reiseanbieter buhlen verstärkt um deren Gunst. Dabei gilt es, nationale Besonderheiten zu berücksichtigen. So zeigt sich im Ländervergleich, dass der Werbedruck der Reiseanbieter in Europa von Land zu Land saisonal stark variiert.

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Familien in Zahlungsnot

Die Anzahl der Gerichts­verfahren wegen ausbleibender Hypothekenraten ist auf Mallorca von Januar bis Mai dieses Jahres um 86 Prozent an­ge­stiegen. Hatten die Richter im gleichen Zeit­raum des vergangenen Jahres noch 166 Fälle verhandelt, waren es 2008 schon 309 Fälle. Vor allem Familien haben durch den stark gestiegenen Leitzinssatz (EURIBOR) Probleme, die mo­natlichen Raten zu tilgen. Auch die Neben­kosten für Strom, Wasser und Gas sind in den vergangenen Monaten gestiegen.

Dumping: Sieben Euro pro Nacht

Sieben Euro pro Übernachtung im Doppelzim­mer – einige Hoteliers der Insel senkten im Juni ihre Preise auf ungeahnte Tie­fen. Wegen der schlechten Auslastung hatten auch Reisebüros teilweise All-Inclusive-Ferien für 19 Euro am Tag im An­gebot. Touris­musmi­nis­ter Buils verurteilte die Billig­angebote und warnte vor einer “gefährlichen Dy­namik” für die Preis­politik des Sektors.



Immobilien-Preise sinken nur minimal

Schon lange ist die angebliche Immo­bi­lien­krise in aller Munde, doch viele Experten blick­en der Zukunft gelassen entgegen. So hat nun auch die ka­ta­lo­­­nische Bank Cai­xa Ca­ta­lunya eine Schätzung zur Ent­wick­lung der Im­mobilien­prei­se veröffentlicht, und die ist alles andere als dramatisch: Für 2008 erwarten die Finanzexperten auf Mallorca zwar erstmals einen Rückgang der Im­mobilienpreise, doch der ist mit 1,9 Prozent nur sehr gering. “Der leichte Rückgang der Preise”, so die Caixa Ca­talunya in ihrer Jahres­prognose, “ent­spricht ei­ner gesunden Markt-Kon­solidier­ung.“

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"Böswilliges Gerücht"

Die Fluggesellschaft Air Berlin wehrt sich gegen einen Bericht des “Manager Magazins”. Die Übernahme von Condor werde weiterhin angestrebt. Air Berlin ist weiterhin fest entschlossen, im Februar nächsten Jahres 75 Prozent und im Jahr darauf die restlichen 25 Prozent der Anteile an der Fluggesellschaft Condor zu übernehmen.

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Warten auf die Urlauber

Mallorcas Gaststätten­verband beklagt Ein­bußen von bis zu 30 Pro­zent in den letzten Mo­naten. Grund ist die schlechte ökonomische Situation der mallorquinischen Familien, die angesichts stetig steigender Hypothekenzinsen als ers­tes auf Restaurant- und Barbesuche verzichten.

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Bald mehr Platz am Strand?

28 Prozent Arbeitslosig­keit im Bausektor und jetzt auch noch weniger Touristen: Die Wirtschaft der Inseln wird in diesem Jahr langsamer wachsen als im Vorjahr. Zu diesem Schluss kommt das balearische Forsch­ungs­zentrum für Wirt­schaft ERC. Antoni Riera, Präsi­dent des Zentrums, macht vor allem drei Gründe für die Ver­lang­samung des Wirtschafts­wachstums aus: Die generell unsichere Lage der Weltwirtschaft, die Krisen­situation im Bau­sektor und das zurückhaltende Kon­sum­verhalten der balearischen Privat­haushalte.

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TUI geht auf Kreuzfahrt

Die Europäischen Kar­tell­behörden haben grü­nes Licht für das von TUI und Royal Caribbean Cruises geplante Kreuz­fahrt Joint Venture gegeben. Die offizielle Grün­dung von “TUI Cruises” ist noch diesen Monat ge­plant. Beide Partner werden jeweils 50 Prozent an dem Unterneh­men halten.

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Der Boom der Limos

Alle reden von Immobilienkrisen und Börsenpleiten. Doch während sich die Mittelschicht beim Konsumverhalten zur Zeit vorsichtig zurückhält, scheint Mallorcas Oberklasse weiterhin optimistisch in die Zukunft zu blicken: Der Markt für Luxuskarossen wächst auf der Insel rapide. Im vergangenen Jahr sind die Verkäufe im oberen Segment des PKW-Marktes um 24 Prozent angestiegen. So wurden in dieser Sparte 2007 insgesamt 251 neue Fahrzeuge auf den Inseln angemeldet worden, Tendenz weiterhin steigend. Nicht nur in Puerto Portals oder Puerto de Andratx trifft man auf immer mehr amerikanische Hummer, Porsche- und Mercedes-Modelle der High-End-Klasse.

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Dunkin'Donuts:
Macchiato statt Cortado

Amerikanische Unternehmen brillieren gerne mit eindrucksvollen Zahlen, auch wenn sie über den eigentlichen Erfolg des Konzerns nur relativ wenig aussagen: Über eine Milliarden Tassen Kaffee pro Jahr oder 2,7 Millionen Tassen pro Tag verkauft die Franchise Kette an ihre durstigen Kunden. All die in einem Jahr getrunkenen Kaffeetassen würden 2,1 mal um die Erde reichen, so die Firmenleitung.

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Solarkraftwerk in Son Servera

In der Finca Son Jordi im Gemeindegebiet von Son Servera wird Mallorcas erstes privates Solarkraftwerk gebaut. Auf einer Fläche von 1,1 Hektar stehen schon bald 17 Reflektoren, die zusammen Strom für 5.000 Menschen erzeugen sollen. Die von der Deutschen Bank finanziert Anlage gilt als gelungenes Beispiel für die harmonische Einbettung einer Photovoltaikanlage in die natürliche Umgebung.

7-Sterne-Hotel in Puerto de Soller

Die Hotelkette Dubai Holding wird ihr erstes Hotel auf dem europäischen Kontinent überraschenderweise in Puerto de Soller eröffnen. Der Konzern, dem unter anderem das berühmte Sieben-Sterne-Hotel “Burj al Arab” in Dubai gehört, will das “luxuriöseste Hotel Spaniens” unter dem Namen “El Jumeirah” bis 2010 fertigstellen. Das von der deutschen Deka Immobilien Investment Gruppe mitfinanzierte Hotel soll über 120 Luxussuiten, mehrere Restaurants, Pools und ein 2.000 Quadratmeter großes Spa verfügen.



Passagierzahlen:
Deutsche halten Rekord

Auch wenn man es in der Wintermonaten gar nicht wirklich glauben kann: Palmas Flughafen ist hervorragend ausgelastet. Wie die Flughafenbetreiberfirma AENA mitteilte, gab es im vergangenen Jahr einen neuen Passagierrekord: Weit über 23 Millionen Fluggäste wurden in Son Sant Joan abgefertigt. Damit liegt Palma gleich hinter den Großstadt-Flughäfen Barcelona und Madrid auf dem dritten Platz im innerspanischen Vergleich.

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Neue Tarife für Geldtransfers

Am 28. Januar 2008 traten neue europaweit einheitliche Regeln für Überweisungen in Euro in Kraft. Damit erfolgt ein weiterer Schritt zur Umsetzung des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraumes SEPA (Single Euro Payments Area), der am Ende 31 Länder umfassen wird. Wie schon die Einführung des Euro-Bargelds ist SEPA ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum gemeinsamen Binnenmarkt. Ralph-Christoph Arnoldt, Abteilungsleiter Zahlungsverkehr beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) beantwortet die wichtigsten Fragen.

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